NeoBot – (Teil)autonome Bekämpfung invasiver Pflanzen
Entwicklung eines geländegängigen Roboters zur mechanischen, herbizidfreien Bekämpfung invasiver Pflanzenarten – sicher, praxistauglich und umweltschonend.
Förderhinweis
Ein im Rahmen des GAP-Strategieplans Deutschland 2023–2027 gefördertes Projekt im Freistaat Bayern. Gefördert durch die Europäische Innovationspartnerschaft (EIP-Agri).
01
Projektziel
Invasive Pflanzenarten wie der Riesen-Bärenklau stellen eine zunehmende Herausforderung für Landwirtschaft, Umwelt und öffentliche Sicherheit dar. Sie verdrängen heimische Arten, sind schwer zugänglich und können bei Kontakt gesundheitliche Schäden verursachen.
Ziel des Projekts NeoBot ist die Entwicklung eines geländegängigen Roboters, der diese Pflanzen mechanisch und ohne den Einsatz von Herbiziden entfernt. Dabei steht eine praxistaugliche, sichere und umweltschonende Lösung im Fokus.
02
Ausgangssituation
Die Bekämpfung invasiver Neophyten erfolgt heute überwiegend:
Manuell (arbeitsintensiv und risikobehaftet)
Chemisch (ökologisch kritisch)
Oder mit schwer einsetzbarer Technik
Gerade in schwer zugänglichem Gelände – z. B. an Hängen, Waldrändern oder Gewässern – sind bestehende Lösungen nur eingeschränkt geeignet.
Hier setzt das Projekt NeoBot an.
03
Lösungsansatz
Im Rahmen des Projekts wird ein innovatives System entwickelt, das folgende Eigenschaften kombiniert:
Einsatz in unwegsamem Gelände
Mechanische, herbizidfreie Bekämpfung
Kombination aus manueller und teilautonomer Steuerung
Intelligente Erkennung relevanter Pflanzen
Das System ist modular aufgebaut und kann perspektivisch auch für weitere Anwendungen angepasst werden.

Abbildung 2: Will man den Riesen-Bärenklau entfernen, ist das Tragen von Schutzkleidung Pflicht. Ansonsten drohen Verbrennungen der Haut.
Quelle: Merkur04
Erwartete Ergebnisse
Das Projekt zielt auf die Entwicklung eines funktionsfähigen Demonstrators ab, der unter realen Bedingungen eingesetzt werden kann.
Erwartet werden insbesondere:
Eine deutliche Reduktion des manuellen Arbeitsaufwands
Eine Verbesserung der Arbeitssicherheit
Eine umweltfreundliche Alternative zu chemischen Verfahren
Neue Ansätze für den Einsatz moderner Technologien in der Landschaftspflege
Langfristig soll die Lösung zur Förderung der Biodiversität beitragen und neue Perspektiven für den praktischen Einsatz automatisierter Systeme eröffnen.
05
Projektaktivitäten
Das Projekt umfasst mehrere aufeinander abgestimmte Arbeitsschritte:
Entwicklung und Integration zentraler Systemkomponenten
Anpassung an unterschiedliche Einsatzbedingungen
Aufbau eines sicheren und zuverlässigen Betriebs
Durchführung von Labor- und Feldtests
Begleitende Kommunikation und Wissenstransfer
Ein besonderer Fokus liegt auf der praktischen Erprobung unter realen Bedingungen.
06
Meilensteine
Diese Schritte bilden die Grundlage für eine mögliche spätere Anwendung in der Praxis.
2026
Demonstrator unter kontrollierten Bedingungen
2027


